DER SALZKAMMERGUT-SOLEWEG

Allgemeines: Der insgesamt 42 km lange Salzkammergut-Soleweg (Soleleitungsweg) ist einer der schönsten und historisch interessantesten Wanderwege in Österreich und führt zugleich entlang der ältesten Pipeline der Welt.

Die Pipeline mit dem „flüssigen weißen Gold“ wurde ab 1595 erbaut und erstmals 1607 in den Betrieb genommen. Damit ist die ursprüngliche Leitung und dazugehörige Weganlage über 420 Jahre alt.  Der gesamte Weg verläuft vom Hallstätter Salzberg bis zur Saline Ebensee. Es gibt entlang des Soleweges deutliche Hinweisschilder, zahlreiche Informationssäulen bzw. Tafeln und Ruhebänke. Entlang des Weges wird der Wanderer mit einem blauen, kubischen Würfel auf die Entfernung zum Salzberg hingewiesen. Unabhängig davon weisen separat gelbe Markierungen mit blauen Bergsymbolen darauf hin, dass man sich auf den SalzAlpensteig befindet.


Bild 1:  Der fast ebene Soleweg kurz nach Lauffen in Richtung Bad Goisern-Mitterweissenbach.

Bild 2: Im Gemeindegebiet von Goisern, Ortschaft Gschwandt, geht es durch Wiesengründe.

Bild 3: Der Soleweg ist ab dem  Nordende vom Hallstättersee  teilweise etwas ausgesetzt.

 


Der schönere Teil des Weges führt von Bad Ischl bis zum Rudofturm in 855 m Höhe am Hallstätter Salzberg. Die Weglänge beträgt 22 km, der Höhenunterschied rund 390 m. Der Weg führt zu 85 Prozent durch Mischwälder. Hauptsächlich sind es Buchen, Ahorn, Fichten und Tannen. Es geht teilweise entlang einer artenreichen Aulandschaft sowie durch Gebiete mit subalpiner Flora. Etliche kleinere Brücken, Schluchten und Passagen entlang von Felswänden sorgen für ständige Abwechslung. Der Soleweg verläuft meist oberhalb der Traun mit Nebengewässern oder dem Hallstättersee mit ständig wechselnden Tiefblicken oder Sicht zu den Berggipfeln. Nur im mittleren Wegbereich im Gemeindegebiet von Bad Goisern werden Wohnsiedlungen durchquert. Der zuletzt steile Weg ist nie überlaufen und die gesamte Anlage außer in der Ortschaft Gschwandt für Radfahrer gesperrt.

Im Gemeindegebiet von Bad Ischl geht man anfangs noch flach durch lichten Auwald entlang der Traun und durch Ortschaften.  Ab dem  Hallstättersee hat der Soleweg teilweise einen alpinen Charakter. Es ist dann stellenweise etwas Schwindelfreiheit und Trittsicherheit gefragt und konzentriertes Gehen erforderlich. Auch mäßige Steinschlaggefahr ist vorhanden. Es kann vorkommen, dass nach heftigen Regenfällen dieser Weg teilweise verschüttet und gesperrt ist.

Je näher man dem Gebirge kommt, umso eindrucksvoller wird die Landschaft. Einer der Höhepunkte sind dabei die berühmte Brücke „Gosauzwang“ und der Aufstieg durch die „Höll“ knapp vor dem Ziel am Hallstätter Rudolfturm.

Die Länge der 1. Teilstrecke A (Bad Ischl, Kaiser Karl Denkmal) bis Bad Goisern (Weissenbach) beträgt 5 km, die 2. Teilstrecke von Bad Goisern (Weissenbach) bis Steeg am Hallstättersee 8 km.

Der gebirgige 3. Abschnitt von Steeg am Hallstättersee zum Gosauzwang ist 3 km lang und der 4. Wegteil vom Gosauzwang bis zum Hallstätter Salzberg beträgt 4.5 km. Beim letzten Abschnitt muss zugleich auch ein Höhenunterschied von rund 300 m überwunden werden.

Wer halbwegs gut zu Fuß ist und über etwas Kondition verfügt, kann diesen Weg in rund 5 Stunden zurücklegen. Durch Seilbahn, Schiff, Zug oder Postbus hat man mehrere Möglichkeiten, zum Ausgangspunkt zurückzukehren.  Mit kurzen Abstechern kann öfters eines der gemütlichen Gasthäusern aufgesucht werden. Den Salzkammergut Soleweg kann  ohne Probleme auch in Teilabschnitten erwandert werden.

Man kann man den Weg auch umgekehrt gehen. Der Vorteil ist, dass man anfangs die Salzberg-Seilbahn benutzen kann und es außer am steileren Wegbeginn meistens leicht bergab geht. Außerdem hat man die Sonne im Rücken. Den Salzkammergut Soleweg sollte man im Frühjahr und Herbst am Vormittag begehen, im Sommer dagegen am schattenreichen Nachmittag.

Der Soleweg verläuft komplett innerhalb der historischen Kulturlandschaft „Hallstatt-Dachstein/Salzkammergut“ und ist somit ein Teil des UNESCO-Weltkulturerbe. Diese ganze Region wurde 1998 in die Liste der Welterbestätten aufgenommen. Der Soleweg ist auch die letzte Etappe vom länderübergreifenden SalzAlpenSteig, welcher 2015 eröffnet wurde. Und die Anlage ist zugleich teilweise die siebte Etappe des Dachsteinrundwanderweges.

Man soll sich Zeit nehmen beim Wandern. Nehmen Sie bewusst die Heilkraft vom Wald und die Schönheit der Natur auf. Genießen Sie auf dieser Zeitreise mit allen Sinnen die Energie und die Umwelt. Denken Sie daran, dass an den meisten Stellen unter den Füssen noch immer die Sole nach Ebensee fließt.

  

Der Bau der Soleleitung

Seit dem Beginn des geordneten Bergbaues in Hallstatt waren gegen Ende des 16. Jahrhunderts rund 250 Jahre vergangen. Im Hallstätter Salzberg war der Salzabbau voll im Gange. Im Zentrum vom Markt rauchten die Schornsteine der Saline und Traun abwärts fuhren die Salzschiffe in Richtung der Donau. Aus den umliegenden Wäldern wurden Unmengen von Holz geschlägert, um die Pfannen zu heizen bzw. die Salztransportbehälter, die sogenannten Küfel, zu bauen. Auch für die Schiffe brauchte man viel Holz und entsprechend viele Menschen verdienten sich als Holzknechte. Bevorzugt waren Fichten und Tannen, da sich das Buchenholz für die Beheizung der Pfannen als schlecht geeignet erwies. Die Wälder waren inzwischen bedenklich gelichtet und das Schlägern von Bäumen wurde infolge der weiten Wege immer mehr zu einer kostenintensiven Angelegenheit.

Es war nun höchste Zeit, den drohenden Kahlschlag entgegenzuwirken. Vor allem Kaiser Maximilian I. befasste sich schon aus wirtschaftlichen Gründen intensiv mit dem „weißen Gold“   und besuchte 1501 sogar den Hallstätter Salzberg. Im Jahre 1563 entdeckte man offiziell den Ischler Salzberg und eröffnete sieben Jahre später im heutigen Ischler Zentrum nahe der Traun eine Saline. Die Pfanne dazu wurde von Hallstatt geliefert. Doch auch diese zusätzliche Saline konnte den erhöhten Salzbedarf nicht decken.

Im Jahre 1591 befahl Kaiser Rudolf II. einer Kommission, diese möge untersuchen, wie die Salzerzeugung gesteigert werden und zugleich eine dauernde Sicherung erfahren könnte. In diesem Zusammenhang schlugen der Hallstätter Hofschreiber Zacharias Khuttner und der Ischler Waldmeister Hans Khalß der Kommission vor, die Sole mittels Röhren nach Ebensee zu leiten und dort eine weitere Saline zu bauen. Als Argumente wurde u.a. der Holzreichtum, der gefahrvolle Entfall des Transportes auf der oberen Traun und die Möglichkeit der ganzjährigen Soleableitung angeführt.

Der Vorschlag gefiel den Beamten und ebenso dem Kaiser, welcher dann wörtlich befahl: „Also befehle ich, führt die Sole dem Walde nach, wenn der Wald rar wird in den Bergen.“

Nach reiflichen technischen Überlegungen, wie man die Sole über so eine weite Strecke leiten kann, erklärten sich im Herbst 1593 die erwähnten Herren bereit, dieses einmalige Projekt zu verwirklichen. Mit einem Generalmandat vom 16. Oktober 1595 befahl der Kaiser Rudolf II. die Ausführung dieses für die damalige Zeit herausragenden technischen Unternehmen.  Es wurde vom Hallstätter Salzberg aus begonnen, die geplante Soleleitung zu trassieren mit Einhaltung einem möglichst gleichlaufenden Gefälle. Vorerst bis nach Lauffen, dann weiter bis Ischl. Nach erfolgreichen Abschluss wurde am 22. August 1596 vom Monarchen angeordnet, die Soleleitung bis Ebensee weiterzubauen. Das gesamte Projekt, welches in ganz Österreich Aufsehen erregte, war 1604 vollendet. Zur selben Zeit wurde in Ebensee ein Sudhaus erbaut, welches 1607 eröffnet wurde.

In der Anfangsphase des Leitungsbaues wurden nur an wenigen Stellen die heutigen Felsen für den Weg abgesprengt. Man führte die Holzleitungen außen an den Felswänden entlang. Für die Herstellung der notwendigen Rohre und der Solestuben mussten 13.000 hauptsächlich Lärchen mit möglichst geraden Stamm gefällt werden. Bei der damaligen Holzknappheit ein gewaltiges Unternehmen! Dann wurden die Bäume zu einer Länge von 4.74 m geschnitten und mit speziellen Werkzeug händisch durchbohrt. Man fing mit einem dünnen Bohrer an und nahm dann solche mit einem größeren Durchmesser. Diese mühselige Arbeit erforderte fachmännisches Können und hohe Präzision. An den jeweiligen Enden wurden dann die Rohre in- bzw. übereinander verbunden und luft- und wasserdicht verschlossen. In dieser Zeit waren viele Arbeiter nur für diesen Zweck beschäftigt

In gewissen Abständen mussten auch sogenannte Solestuben erbaut werden. In den viereckigen und zweckdienlichen Holzhütten konnte die Solemenge geprüft werden und man konnte kontrollieren, ob es eine undichte Stelle in den Rohren gab. Der Hauptgrund war, dass man die offenen Zwischenbehälter als Druckausgleich einbauen musste. Der Druck durch die Sole hätte sonst die Holzrohre zerstört.  In einigen der Solestuben wurden die Rohre im Winter erwärmt, um das Verdicken des Salzwassers zu verhindern.  Die Sole wäre zwar nicht gefroren, aber ab minus 14 Grad kommt es zu einem Ausscheiden der Salzkristalle, was einer Verstopfung der Rohre zu Folge hätte. So einen Fall des Einfrierens der Soleleitung gab es 1599. Deshalb wurden die Rohre in gewissen Zeitabständen auch mit reinen Süßwasser durchspült.  Diese Holzrohre selbst hielten zwischen 80 und 120 Jahre.

Von 1690 bis 1693 wurde in der Saline Ebensee eine zweite Pfanne montiert. Weil nun das eine Solerohr nicht mehr ausreichte, wurde 1751/52 gleichzeitig eine zweite Soleleitung verlegt. Wiederum mussten 13.000 Holzröhren angefertigt werden. 1756 wurde eine dritte Rohrleitung in Betrieb genommen.

Im Laufe der Jahrhunderte mussten immer wieder Teile der Soleleitung erneuert oder ausgebessert werden. Zahlreiche Arbeiter (Strähnarbeiter) waren nur für diese Arbeiten notwendig. Hauptsächlich im Bereich der Schlucht über den Gosaubach kam es immer wieder zu massiven Störungen. Um die Mitte des 18. Jahrhunderts wurde dann eine Brücke über den Abgrund gebaut (Siehe Kapitel: Gosauzwang).

Ab 1998 wurden die alten Holz-und Eisenleitungen nach und nach durch Popoplast-Kunststoffrohre von 225 mm Durchmesser ersetzt. Damit war das Problem mit der Undichtigkeit und dem Druckausgleich gelöst.

Die gesamte Pipeline mit dem Gosauzwang wurde mittlerweile aufgrund der herausragenden vorindustriellen Bedeutung in die Liste der UNESCO als Weltkulturerbeort aufgenommen.

Der Vollständigkeit halber muss auch die Soleleitung erwähnt werden, welche von Altaussee über das Rettenbachtal auf 16 km Länge nach Bad Ischl floss. Diese Anlage wurde noch in Kaiserszeiten 1905/06 erbaut. Seit der Stilllegung 1983 der Saline in Bad Aussee fließt die Sole direkt nach Ebensee. Doch schon im 13. Jahrhundert gab es eine sieben Kilometer lange Pipeline vom Altausseer Salzberg (Sandling) zur Saline in (Bad) Aussee. Anfangs des 17. Jahrhunderts wurde diese Anlage erneuert.

  


Der Gosauzwang

Bild 1:  Bis zu 30 m hoch sind die fünf Pfeiler, über welchen die 133 m lange Brücke führt. Im Hintergrund der Sarstein.

Bild 2: Im Jahre 1757 wurde der "Gosauzwang" erbaut. In dieser Zeit war es eine technische Meisterleistung.

Bild 3: Im Jahre 2017 wurde die Brücke renoviert. Im Hintergrund das ehemalige Wegmacherhaus auf der Nordseite.


Am 15. August 1596 erfolgte von Prag aus, wo sich der Kaiser Rudolf II. aufhielt, der Auftrag zum Bau einer Soleleitung und einer Saline in Ebensee. Der erfahrene Waldmeister Hanns Kals aus Ischl wurde mit der Durchführung beauftragt.

Beim Bau der Soleleitung stand man vor der großen Herausforderung, den Solesträhn über die tiefe Schlucht zu führen, welche durch die Eiszeit und später durch den Gosaubach in tausenden von Jahren ausgeschürft wurde. Das Hauptproblem dabei war nicht das Gefälle, sondern wie man den gewaltigen Druck regulieren konnte. Man verlegte also die mit Eisenringen verstärkten Holzrohre bis 20 m über den Talgrund. Anschließend wurde wegen dem Druckausgleich die Sole über drei parallelverlaufenden Rohre verteilt und über eine Holzkonstruktion über den Bach geleitet. Dann wurde die Sole in einer Röhre wieder auf den Rand der anderen Schlucht Seite „hinaufgezwängt.“ Dort wurde dann die zweite Solestube gebaut.

Rund 150 Jahre lang funktionierte diese Methode. Eine ganze Kolonie von Arbeitern war aber stets damit beschäftigt, die defekten Holzröhren zu reparieren bzw. zu ersetzen. So wurden entlang des Strähns regelrechte Röhrenlager angelegt. Der Verschleiß war aufgrund der gegebenen Umstände beim Gosauzwang am höchsten.

Der erhöhte Salzbedarf zur Zeiten von Maria Theresia zwang aber die Behörden, über neue Transportmethoden nachzudenken. Auch hier waren es Einheimische, welche den Vorschlag machten, die Brücke in heutiger Form zu bauen und das Problem des Druckausgleiches zu mindern. So wurde 1757 den talentierten Salinenmeister Spielbüchler aus Gosau der Auftrag erteilte, die Brücke zu bauen. Man setzte fünf Pfeiler aus Kalksteinquadern in den Talgrund mit einer Gesteinsfläche von 4 x 4 m. Nach oben hin verjüngen sich die Pfeiler und weisen zuletzt eine Fläche von 2.4 x 2.4 m (5.3 m2) auf. Der höchste Pfeiler erreichte eine Höhe von 30 m. Der Abstand zwischen den Pfeilern beträgt zwischen 16 und 21 m.

Ein Problem wurde es dann noch, wie man die insgesamt nun 133 m lange Brücke mit den notwendigen Bohlen überspannen konnte. Während die Herren der Kommission sich bei einem guten Mittagessen in der nahegelegen Gosaumühle den Kopf zerbrachen, wie man das anstellen sollte, ging Spielbüchler mit seinen Leuten an das Werk. Mit den für den Salzkammergutler typischen Hausverstand wurde das Problem gelöst. Die Kommission staunte nicht schlecht, als sie dann vor dem vollendeten Werk standen.

Wie man dieses Werk so schnell vollenden konnte, ging den Herren von der Kommission nicht in den Kopf. Die Männer verrieten es nicht, es blieb ein Geheimnis. Der Sage nach sollen dabei Engel geholfen haben. Aber auch ein Pakt mit dem Teufel wurde in die Diskussion gebracht und Spielbüchler bekam angeblich ernsthafte Schwierigkeiten.

Im Jahre 1969 wurde die hölzerne Anlage durch eine Stahlkonstruktion ersetzt und 2016/17 erfolgte nochmals eine Renovierung. Auf jeden Fall ist der Gosauzwang heute ein bestauntes Teil des UNESCO-Weltkulturerbe, wo noch immer die Sole vom Hallstätter Salzberg nach Bad Ischl bzw. dann weiter zur Saline Ebensee fließt.

Unterhalb vom Gosauzwang rinnt der Gosaubach und mündet nach 300 m in den Hallstättersee. Der Gosaubach führte bis zur Wasserentnahme für den Druckstollen nach Steeg noch wesentlich mehr Wasser und betrieb kurz vor dem See noch ein Sägewerk. Überhaupt hatte die Ortschaft Gosaumühle in der Vergangenheit als Holzlandeplatz eine wichtige Aufgabe für den Salinenbetrieb. Interessant ist das Schwemmgebiet auch für Botaniker. Hier existieren einige seltene Pflanzenarten.

 


Bild 1:  Der Soleweg zwischen Gosaumühle und Hallstätter Salzberg mit schönen Tiefblick zum See.

Bild 2: Hier wurde der Soleweg aus dem Fels gesprengt. An dieser Stelle ist es manchmal ziemlich feucht.

Bild 3: Diese Brücke führt über den Mühlbach in der sogenannten "Hölle." Noch 15 Minuten bis zum Rudolfturm.


Der SalzAlpensteig

Der SalzAlpensteig wurde als Weitwanderweg im Jahre 2015 kreiert und führt mit insgesamt 237 km Länge durch geschichtsträchtige und erlebnisreiche Orte. Zielgruppe sind geübte Wanderer und erholungssuchende Naturliebhaber. Der Beginn des Weges liegt im bayrischen Prien am Chiemsee und das Ende in Obertraun, am südlichsten Ort von OÖ.

Die letzte Etappe ist teilweise identisch mit dem Soleweg und gekennzeichnet mit den drei grünen Bergsymbolen auf gelben Hintergrund.

 

Der Weg ist in insgesamt 18 Etappen aufgeteilt. Der SalzAlpenstgeig führt durch zwei Länder und sechs Tourismusregionen. Theoretisch braucht man für die gesamte Strecke 104 Stunden. Insgesamt gibt es 39 Einstiegspunkte. Dazu kommen noch die seperat ausgewiesene Rundgänge. Der Schwierigkeitsgrad ist als „moderate Mittelgebirgswege“ definiert. Der tiefste Punkt befindet sich bei Kuchl, Land Salzburg, in 466 m Seehöhe. Im bayrischen Hochfelln wird bis auf eine Höhe von 1.663 m angestiegen. Dieser SalzAlpensteig hat die Zertifizierung „Wandersiegel Premiumweg“ und ist damit ein von der EU gefördertes Projekt.

Als Wegmarkierung werden gelbe Rechtecke verwendet mit drei stilistischen  Bergen in grüner Farbe. Blaue Bergsymbole auf ebenso gelben Hintergrund weisen auf interessante Wegvarianten oder Rundwege hin.

Die 18. und zugleich letzte Etappe führt teilweise auf dem Soleweg entlang. Einer der Einstiege beginnt in Bad Goisern nach der Ramsaubachbrücke. Kurz vor dem Hallstätter Salzberg führt ein Weg hinunter in das Zentrum von Hallstatt.

Der SalzAlpensteig führt hinunter in das Zentrum von Hallstatt. Dann wird mit einem offiziellen Fahrgastschiff über den Hallstättersee zur Bahnhaltestelle gefahren. Ein weiterer Fußweg entlang vom See führt nach 3 km nach Obertraun. Wer den gesamten vorgeschlagenen Weitwanderweg bewältigt, wird sicherlich nach der fast dreiwöchigen Tour lange von den Eindrücken zehren.

 


 

Die 5. Etappe des Salzkammerweges führt entlang der Ostseite vom Hallstättersee.

 

Von der Bahnhaltestelle Hallstatt gibt es eine Schiffsverbindung zum Markt Hallstatt. Der nun breite Welterbeweg mit dem herrlichen Blick in den Weltkulturort Hallstatt führt in der Nähe vom Schloss "Grub" vorbei nach Obertraun zu einem weiteren Bahnhof. Obertraun ist Ausgangspunkt zu den Dachsteinhöhlen oder Seilbahnfahrt auf den Krippenstein.

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Hinweis: Siehe die genauen Einzelbeschreibungen mit Entfernungsangaben, allgemeinen und detaillierten Informationen unter folgenden Titel im ARCHIV:

 

DER SOLEWEG VON BAD ISCHL NACH BAD GOISERN (ETAPPE 1).

DER SOLEWEG VON BAD GOISERN NACH STEEG (ETAPPE 2).

DER SOLEWEG VON STEEG ZUM GOSAUZWANG (ETAPPE 3).

DER SOLEWEG VOM GOSAUZWANG  ZUM SALZBERG (ETAPPE 4)

+  +  +    www.norbertleutner.at    +  +  +

ACHTUNG: DERZEIT SIND WEGEN FELSSTURZGEFAHR EINIGE TEILE DES SOLEWEGES GESPERRT UND MIT UMLEITUNGEN VERSEHEN. VORAUSSICHTLICH IM GANZEN JAHR 2018!

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